Wassersport Verein Waldshut
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Die 90er Jahre

Rückschlag und Neubau Bootschuppen

Die Durchführung von Vereinsveranstaltungen und das Bereitstellen von Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderfahrer im Bootshaus wurde erschwert durch die Entscheidung des zuständigen Brandsachverständigen. Die Nutzung des Clubraumes bis zur Beseitigung der festgestellten Mängel (fehlender Notausstieg) war nicht mehr gestattet. Die gerade begonnene Diskussion im Jahre 1989 über den Bau eines Bootschuppens war erst einmal vom Tisch.

Nachdem Klaus Eckert nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidierte, wurde Alfred Mosel 1990 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er forcierte die Planung zum Bau des Bootsschuppens, welche unter der Federführung von Otto Mayer weiter vorangetrieben wurde. Viele Arbeiten wie Vorbereiten und Betonieren des Fundaments, Mithilfe beim Eindecken des Daches, Anbringen der Fassadenteile, Fenster und Tore sowie Ausrüsten mit Bootslagern wurden von Vereinsmitgliedern erbracht. 1992 konnte der neue Bootsschuppen seiner Bestimmung zur Lagerung von 10 Gig-Vierern oder Jollen übergeben werden.
Seit der Realisierung des Notausstieges 1994 kann der Clubraum im Bootshaus wieder für Veranstaltungen und Übernachtungen genutzt werden.

Auch die beiden mittels Sponsorengelder neu angeschafften Vierer „Börsenwelle“ und „WALTMAN“ (von Waltraud und Manfred Greiner) fanden dort ihren Platz.

Im Wettkampfsport erreichten die Mädchen Sabine Mosel und Simone Acker über ihr gutes Ergebnis am Landesentscheid in Breisach die Teilnahme am Bundesentscheid in Berlin. Noch erfolgreicher war Peter Greiner, der mit Sebastian Mayer aus Breisach zusammen im Doppelzweier am Eichkranz in Berlin 1993 Vizemeister wurde (Sebastian Mayer ruderte 1996 an der Olympiade in Atlanta mit seinem neuen Zweier-Partner auf den 6. Platz). Manfred Greiner errudert als „Langstrecken-Wanderruderer“ im Jahr 1993 mit 4.036 km und 1994 mit 4.075 km neue Vereinsrekorde.

Zur Feier zum 70-jährigen Bestehen des Vereins 1993 wurde in die Zunftstube im „Wilden Mann“ eingeladen. Wiederum mit Spendenhilfe konnte in diesem Jahr ein neues Leichtgewichts-Skiff für den Rennsport gekauft und auf den Namen „Bavaria“ getauft werden.

1994 wurde das „1. Waldshuter Achterrennen“ unter der Leitung von Trainer Bernhard Ballnus, der die Trainerpflichten von Ulrich Leber übernommen hat, organisiert.

Seit der Realisierung des Notausstieges 1994 kann der Clubraum im Bootshaus wieder für Veranstaltungen und Übernachtungen genutzt werden. Die Sanierung des Herren-Duschraumes wurde durchgeführt.
 

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